Vorsichtig optimistisch

Industrieverbandes Schneid- und Haushaltwaren

Auf der IVSH-Pressekonferenz während der Ambiente (v.l.): Jens-Heinrich Beckmann, Hartmut Gehring und Wilhelm Seibel

Die deutsche Schneid- und Haushaltwarenindustrie spürt den weltweiten Konjunkturrückgang. Laut Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) sank der Umsatz der Branche 2018 um 3,8 Prozent auf gut 2,3 Milliarden Euro.

Am besten hätten dabei noch die Hersteller von Kochgeschirren, Pfannen und Küchenhelfern abgeschnitten, die mit 943 Millionen Euro ihren Umsatz auf Vorjahresniveau halten konnten. Allerdings sei hier der Auslandsumsatz mit minus 13,7 Prozent besonders stark zurückgegangen. Rückläufig seien auch die Umsätze in den beiden anderen Sparten gewesen, nämlich in der Schneidwarenindustrie um 6,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro und in der Besteckindustrie um 6,1 Prozent auf 170 Millionen Euro.

Sinkend seien ebenso auch die Außenhandelsdaten der Branche, für die seitens des Statistischen Bundesamtes für die ersten drei Quartale beim Export ein Minus um 2,9 Prozent und beim Import von 1,8 Prozent auf jeweils 1,2 Milliarden Euro ausgewiesen werde.

Die Ursache sehe der Verband in den wirtschaftlichen Problemen wichtiger Nachbarstaaten innerhalb der EU, aber auch im Handelsstreit zwischen den USA und China, den Sanktionen gegen Russland und der unsicheren Lage im Nahen und Mittleren Osten. Infolgedessen sei deshalb auch erstmals nach mehreren Jahren die Produktion von deutschen Schneid- und Haushaltwaren wieder gesunken, nämlich um 5,2 Prozent auf 725 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 2018.

Für das laufende Jahr zeigt sich der Verband dennoch vorsichtig optimistisch, da die Branche zuletzt noch einmal deutlich in Produktion und Marketing investiert und damit effizientere Strukturen geschaffen habe. Foto: GENUSS PROFESSIONAL

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