Vorläufige Zahlen für 2018

LEIFHEIT

Das Unternehmen veröffentlichte am 19. Februar die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018.

Der Leifheit-Konzernumsatz lag mit 234,2 Millionen Euro leicht unter Vorjahr, das EBIT liegt im prognostizierten Korridor. Mit strategischen Maßnahmen will das Unternehmen eine Basis für profitables Wachstum schaffen.

Die Leifheit AG veröffentlichte am 19. Februar die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Nach vorläufigen Berechnungen hat der Konzern im Jahr 2018 einen Umsatz von 234,2 Millionen Euro erzielt, der damit leicht unter dem Vorjahreswert lag (2017: 236,8 Millionen Euro). Das Konzern-EBIT erwartet der Vorstand bei etwa 13 Millionen Euro und damit im Rahmen der im Jahresverlauf angepassten Prognose für das operative Ergebnis. Das Ergebnis wurde insbesondere durch Währungseffekte und Materialpreissteigerungen sowie durch Einmalaufwendungen für die Veränderungen im Vorstand belastet.

Ivo Huhmann, Vorstand und Chief Financial Officer der Leifheit AG, kommentiert: „Im Leifheit-Konzern drehen wir aktuell an entscheidenden Stellschrauben. Wir haben uns im Jahr 2018 darauf konzentriert, weitreichende strategische Maßnahmen aufzusetzen, die wir Schritt für Schritt umsetzen werden. In diesem Zusammenhang investieren wir, um unter anderem die Potenziale im E-Commerce konsequenter zu nutzen, fokussiert Produktsegmente zu überarbeiten, unsere IT-Landschaft zu erneuern und zu integrieren und unser Geschäft in Osteuropa weiter auszubauen. Mit diesen Investitionen, die das Ergebnis im Jahr 2019 belasten werden, schaffen wir ein Unternehmen, das im Sinne seiner Aktionäre in den kommenden Jahren profitabel wachsen wird."

Im Heimatmarkt Deutschland konnte der Leifheit-Konzern ein moderates Umsatzwachstum auf 97,6 Millionen Euro (2017: 96,9 Millionen Euro) erzielen, während die Umsatzentwicklung in Zentraleuropa mit 100,7 Millionen Euro (2017: 102,9 Millionen Euro) hinter den Erwartungen zurückblieb. Im außereuropäischen Geschäft verzeichnete Leifheit im Geschäftsjahr 2018 einen deutlichen Umsatzrückgang auf 7,0 Millionen Euro (2017: 9,2 Millionen Euro), der vorwiegend auf das Projektgeschäft zurückzuführen ist. Die strategische Fokussierung auf die Kernmärkte in Zentral- und Osteuropa führte insbesondere zu einer positiven Entwicklung in den osteuropäischen Märkten. Dort konnte der Umsatz deutlich auf 28,9 Millionen Euro gesteigert werden (2017: 27,8 Millionen Euro).

Im Berichtsjahr wurden die berichtspflichtigen Segmente – bisher im Marken- und Volumengeschäft zusammengefasst – neu aggregiert. Der Umsatz im neuen Segment Household, welches mit Abstand am Größten ist, lag im Jahr 2018 mit 180,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 182,9 Millionen Euro. Im deutlich kleineren Segment Wellbeing konnte Leifheit den Umsatz auf 19,9 Millionen Euro steigern (2017: 19,6 Millionen Euro). Im Segment Private Label verzeichnete das Unternehmen dagegen mit den französischen Tochterunternehmen Birambeau und Herby einen leichten Umsatzrückgang auf 33,9 Millionen Euro (2017: 34,3 Millionen Euro).

Den vollständigen Jahresfinanzbericht 2018 mit der Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird Leifheit am 28. März 2019 vorstellen. Quelle: Leifheit

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