Umfassende Neuausrichtung

UNIMET

Hier stehen große Veränderungen an.

Das Großhandelshaus UNIMET mit Sitz in Oyten plant eine umfassende Neuausrichtung. Sein Ziel ist es, künftig der führende deutsche B2B-Multi-Channel Anbieter für Garten-, Haushalts-, Elektro- und Werkstattartikel zu werden.

Geschäftsführer Thomas Egberts: „Wir stellen uns den Auswirkungen der Digitalisierung auf unser Geschäft. Durch ein Bündel von gezielten Maßnahmen wird es uns gelingen, mit einer besseren Kostenstruktur, größerer Schnelligkeit, Transparenz und Flexibilität aktuellen und zukünftigen Markt- und Kundenanforderungen Rechnung zu tragen.“
 
Um den Bedürfnissen ihrer Kunden und Lieferanten zukünftig noch effizienter zu entsprechen, modernisiert die UNIMET ihre Geschäfts- und Betriebsabläufe in hohem Maße. Dazu investiert das Unternehmen einen Betrag im einstelligen Millionenbereich, insbesondere in digitale Lösungen für ihre Kunden und Lieferanten. Die unrentablen Standorte in Burgthann, Hachenburg und Neuruppin werden auf Sicht von zwölf Monaten geschlossen.
 
Der Geschäftssitz der UNIMET in Oyten wird zu einem zentralisierten Verwaltungssitz ausgebaut, von dem aus die bundesweiten sowie die internationalen Tätigkeiten des Unternehmens gesteuert werden. Ab 2019 übernimmt ein Logistikdienstleister den direkten Warenversand aus dem angestammten Zentrallager in Oyten und aus einem zweiten Lager in Bremen an die aktuell rund 10.000 Kunden. Ab Januar wird ein Vertriebsdienstleister den bestehenden Kundenstamm intensiv betreuen und neue Kundengruppen erschließen.
 
Die vollständige Umsetzung der geplanten Maßnahmen soll pro Jahr Kosten in Millionenhöhe einsparen. „Die Gesellschafter der UNIMET unterstützen die Neuausrichtung ausdrücklich und haben die nachhaltige Finanzierung der umfangreichen Maßnahmen zugesichert,“ so Geschäftsführer Stephan Sander.
 
Das Unternehmen hat seinen Mitarbeitern in außerordentlichen Belegschaftsversammlungen Markthintergründe, Ergebnisentwicklung und die daraus resultierenden Maßnahmen vorgestellt, der Betriebsrat ist eingeschaltet. Von den unumgänglichen Strukturanpassungen ist nach vorläufigen Planungen in unterschiedlichem Ausmaß die Hälfte der Arbeitnehmer der UNIMET betroffen.
 
„Wir würdigen den Einsatz und die Motivation aller unserer Mitarbeiter. Gleichwohl müssen wir den gegebenen Marktanforderungen Tribut zollen. Es ist unsere Aufgabe, für die UNIMET eine langfristige Perspektive zu schaffen, indem wir jetzt mit einem tragfähigen Konzept die Weichen für die Zukunft stellen,“ sagt Geschäftsführer Stephan Sander. Foto: UNIMET

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