Leichtes Umsatzwachstum

Leifheit AG

Der Leifheit-Konzern hat das erste Halbjahr 2018 abgeschlossen.

Der Leifheit-Konzern hat das erste Halbjahr 2018 mit einem leichten Umsatzwachstum abgeschlossen. Der Konzern glich den Umsatzrückgang der ersten drei Monate aus und erzielte einen Umsatzzuwachs von 0,5 Prozent auf 121,5 Millionen Euro.

Das Wachstum ist insbesondere auf die robuste Performance im Heimatmarkt Deutschland zurückzuführen. Das Unternehmen erzielte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) genau auf Vorjahresniveau in Höhe von 6,8 Millionen Euro.

In den ersten sechs Monaten 2018 ist der Leifheit-Konzern in Deutschland weiter deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg um 2,1 Prozent auf 56,7 Millionen Euro (Vorjahr: 55,6 Millionen Euro), was einem Anteil am Gesamtumsatz von 46,7 Prozent entspricht (Vorjahr: 46,0 Prozent). Das Wachstum wurde gleichermaßen durch das Marken- wie das Volumengeschäft getrieben.

Der Auslandsumsatz ging hingegen um 0,9 Prozent auf 64,8 Millionen Euro zurück. Hintergrund ist vor allem der Umsatzrückgang außerhalb Europas durch die strategische Fokussierung auf die Märkte in Zentral- und Osteuropa. Zudem gaben die Umsatzerlöse in Osteuropa auf Grund signifikanter Markenbildungsmaßnahmen im Vorjahr nach. Ähnliche Programme sind erst für die späteren Quartale dieses Geschäftsjahrs geplant. Die Vertriebsregion Zentraleuropa blieb nahezu stabil.

Im Markengeschäft, das die Marken Leifheit und Soehnle umfasst, erzielte der Konzern im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzplus von 0,2 Prozent auf 103,4 Millionen Euro (Vorjahr: 103,1 Millionen Euro). In den Produktkategorien Reinigen und Wäschepflege der Marke Leifheit war das Wachstum robust. Dazu beigetragen haben insbesondere die Produkte für die Bodenreinigung und das Trocknen, während der Absatz elektrischer Produkte zur Oberflächenreinigung hinter den Erwartungen zurück blieb. Produktinnovationen der Marke Soehnle im Bereich Fitness, Gesundheit und Luftbehandlung trugen maßgeblich zum Umsatzwachstum der Marke bei.

Das deutlich kleinere und unter Rentabilitätsgesichtspunkten geführte Volumengeschäft erzielte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Umsatzplus von 1,9 Prozent auf 18,1 Millionen Euro (Vorjahr: 17,7 Millionen Euro). Küchenprodukte von Birambeau sowie deutlich gesteigertes Aktionsgeschäft trieben das Wachstum im Volumengeschäft an. Umsatzrückgänge bei Wäschepflegeprodukten sowie im Projektgeschäft wurden damit überkompensiert.

Der Leifheit-Konzern weist für das erste Halbjahr 2018 ein EBIT auf Vorjahresniveau von 6,8 Millionen Euro (Vorjahr: 6,8 Millionen Euro) aus. Nach einem rückläufigen Ergebnis im ersten Quartal wurde das EBIT im zweiten Quartal 2018 um 26 Prozent auf 2,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen Euro) gesteigert. Niedrigere Einmalaufwendungen, rückläufige Verwaltungskosten sowie ein deutlich verbessertes Fremdwährungsergebnis trugen zur Stabilisierung des EBIT bei. Das Periodenergebnis erreichte im ersten Halbjahr ebenfalls das Vorjahresniveau von 4,4 Millionen Euro.

„Nach teils witterungsbedingten Umsatzrückgängen in den ersten drei Monaten konnten wir im zweiten Quartal wieder Wachstum verzeichnen, wenn auch niedriger, als wir es uns vorgestellt hatten. Zugleich haben wir unsere Marktposition in Deutschland weiter ausgebaut und sowohl im Marken- wie auch im Volumengeschäft weiter zugelegt. Ungeachtet dessen erarbeiten wir zurzeit neue Strategien zur nachhaltigen Verbesserung der Ergebnisse. Mit Nachdruck setzen wir gleichzeitig strategische Maßnahmen um, mit dem Ziel, die Chancen der Digitalisierung besser zu nutzen und die Geschwindigkeit bei der Entwicklung neuer Produkte zu erhöhen, um so die Sortimente unserer Marken weiter zu stärken. Darüber hinaus wurden Programme zur Stärkung von Effizienz und Effektivität im Vertrieb und der gesamten Wertschöpfungskette initiiert. Wir werden zudem die geografische Expansion in den asiatischen Märkten zukünftig intensiver vorantreiben. Mit diesen Maßnahmen streben wir eine zügige Rückkehr zu breiterem nachhaltigem Wachstum an“, so Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Prognose leicht angepasst
Der Leifheit-Konzern konkretisiert seine Prognose für das restliche Geschäftsjahr 2018. Die Nachfrageschwäche im Markt für elektrische Oberflächenreinigungsprodukte dürfte nachhaltiger ausfallen, als zunächst angenommen. Dennoch geht der Konzern vor allem auf Grund der Einführung neuer Produkte im Markengeschäft von einem spürbaren Wachstum aus. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Leifheit-Konzern mit einem Umsatzwachstum von 2,5 bis 3,5 Prozent gegenüber zuletzt leicht unterhalb von rund 4 bis 5 Prozent. Im Markengeschäft geht das Unternehmen von einem Wachstum von 3 bis 4 Prozent aus, bei unverändertem Umsatz im Volumengeschäft auf dem Niveau des Jahres 2017. Der Leifheit-Konzern prognostiziert nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern für das Geschäftsjahr 2018 von etwa 16 Millionen bis 17 Millionen Euro, bislang wurde ein EBIT am unteren Ende von 17 bis 18 Millionen Euro erwartet. Bild: Leifheit

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