Konzernumsatz etwa auf Vorjahresniveau

Leifheit AG

Der Leifheit-Konzern präsentierte Mitte Mai nun die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018

Der Leifheit-Konzern präsentierte Mitte Mai nun die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2018: So konnte trotz ungünstiger Wetterbedingungen umsatzseitig das Quartal etwa auf Vorjahresniveau abgeschlossen werden.

Die Konzern-Umsatzerlöse lagen dabei mit 62,2 Millionen Euro nur knapp unter dem Vorjahr (62,5 Millionen Euro). Starkes Wachstum im deutschen Markt konnte Rückgänge in Zentral- und Ost-Europa nicht vollständig kompensieren. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) gab leicht um 0,4 Millionen Euro auf 4,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,1 Millionen Euro) nach.

Deutschland-Geschäft mit kräftigem Wachstum

Leifheit hat im ersten Quartal 2018 seine Position in Deutschland trotz der ungünstigen Wetterbedingungen im März weiter ausgebaut. Der Konzernumsatz im Heimatmarkt wuchs um 4,9 Prozent auf 30,3 Millionen Euro (Vorjahr: 28,9 Millionen Euro), der Anteil am Gesamtumsatz stieg auf 48,7 Prozent (Vorjahr: 46,2 Prozent). Dabei profitierte das Unternehmen insbesondere von Produktinnovationen, wie dem neuen kabellosen Leifheit Akkusauger Regulus PowerVac 2in1 oder den Soehnle Connect Produkten.

Im Auslandsgeschäft verzeichnete der Konzern hingegen einen Umsatzrückgang auf 31,9 Millionen Euro (Vorjahr: 33,6 Millionen Euro). Das Geschäft war auf Grund fehlender Umsatzvolumina in Zentral- und Ost-Europa rückläufig. Im ersten Vorjahresquartal war der Umsatz in Ost-Europa durch bedeutende Markenbildungsaktivitäten stark gewachsen. Vergleichbare Programme sind für die kommenden Quartale des laufenden Geschäftsjahres geplant.

Das Markengeschäft mit den Marken Leifheit und Soehnle schloss das erste Quartal 2018 mit einem leichten Umsatzplus von 0,3 Prozent bei 52,8 Millionen Euro (Vorjahr: 52,7 Millionen Euro) ab. Zum Wachstum trugen besonders Produktneuheiten sowie das starke Ergebnis in Deutschland und Frankreich bei. Die Produktkategorien Wäschepflege und Wellbeing konnten substanzielles Umsatzwachstum verzeichnen. Die Umsätze der Kategorien Reinigen und Küche blieben hingegen hinter dem Vorjahreswert zurück.

Im deutlich kleineren Volumengeschäft, welches unter klaren Profitabilitätsgesichtspunkten geführt wird, sank der Umsatz um 4,1 Prozent auf 9,4 Millionen Euro. Das starke Umsatzwachstum in Deutschland konnte dabei fehlendes Volumen bei Wäschepflegeprodukten der Marke Herby in Frankreich nicht ausgleichen. Positiv entwickelten sich hingegen die Umsätze mit Küchenprodukten von Birambeau in Frankreich sowie mit Dampfbügelprodukten aus der Kategorie Wäschepflege.

Für das erste Quartal 2018 weist der Leifheit-Konzern ein EBIT von 4,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,1 Millionen Euro) aus. Der Rückgang um 0,4 Millionen Euro ist auf ein niedrigeres Bruttoergebnis auf Grund von Währungseffekten und höheren Materialpreise zurückzuführen. Dies konnte durch Verbesserungen im Bereich der Vertriebs- und Verwaltungskosten nicht vollständig aufgeholt werden. Die EBIT-Marge lag mit 7,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (8,2 Prozent) und leicht unterhalb des langfristigen Zielkorridors von 8 Prozent. Im ersten Quartal 2018 erzielte der Leifheit-Konzern nach Abzug von Steuern ein Periodenergebnis von 3,1 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro).

„Im ersten Quartal 2018 haben wir trotz der für unser Geschäft ungünstigen Wetterverhältnisse im März unsere Position im Kernmarkt Deutschland weiter ausgebaut und damit unser Markengeschäft gestärkt. Der Umbau unseres Vertriebs im Markengeschäft trägt erste Früchte, während unsere Produktneuheiten einen stetig wachsenden Beitrag zum Unternehmensumsatz leisten. Unser Geschäft in Zentral-Europa sowie im Fachhandel blieb jedoch zuletzt hinter unseren Erwartungen zurück. Wir implementieren zügig die Veränderungen in unserer Strategie ,Leifheit 2020' um den veränderten Marktbedingungen Rechnung zu tragen und wieder zu breiter angelegtem nachhaltigen Wachstum zurückzukehren" sagt Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Prognose für 2018 leicht angepasst

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum leicht unter der Prognose von rund 4 bis 5 Prozent. Nach dem vergleichsweise schwachen März, insbesondere in Zentral-Europa, wird der Vorstand die weitere Geschäftsentwicklung sehr genau analysieren und die Prognose zum Halbjahr konkretisieren. Das EBIT wird voraussichtlich am unteren Ende der Prognose von etwa 17 bis 18 Millionen Euro liegen. Foto: Leifheit AG

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