Händler setzen auf interaktiven Service Live Shopping

IFH Köln

Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH KÖLN untersucht das Potenzial von Live Shopping.

Während stationäre Geschäfte nach wie vor weitestgehend geschlossen sind, rücken laut des aktuellen Corona Consumer Check des IFH KÖLN alternative Servicekanäle hin zu den Kundinnen und Kunden immer mehr in den Fokus. Neben Click & Collect und Click & Meet setzen einige Händler auch auf den interaktiven Service Live Shopping.

Der aktuelle Corona Consumer Check des IFH KÖLN untersucht das Potenzial von Live Shopping. Innovativer Ansatz bietet Zukunftsperspektive für den Handel – insbesondere bei jüngeren Konsumenten und Konsumentinnen.

Das Konzept des interaktiven Service Live Shopping: Via Livestream werden Produkte präsentiert, die die Zuschauer und Zuschauerinnen zeitgleich erwerben können. Ob dieser digitale Verkaufskanal den Kunden und Kundinnen überhaupt schon ein Begriff ist und wie er genutzt und bewertet wird, untersucht der aktuelle Corona Consumer Check des IFH KÖLN. Fazit: Bekanntheit und Nutzung sind noch verhalten, jedoch überzeugt Live Shopping vor allem durch seine Innovationskraft. Eine Zukunftsperspektive sehen vor allem jüngere Nutzer und Nutzerinnen.

Live Shopping noch in den Startlöchern

Die Möglichkeit online Produkte live einzukaufen, ist den meisten Konsumenten und Konsumentinnen (67 Prozent) noch nicht bekannt. Rund ein Drittel (30 Prozent) der Befragten kennt den digitalen Service Live Shopping – genutzt haben diesen jedoch gerade einmal vier Prozent. Leicht bessere Werte bei Bekanntheit (33 Prozent) und Nutzung (5 Prozent) sind bei der jüngeren Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen zu verzeichnen.

Live Shopping überzeugt durch Innovationspotenzial

Im Vergleich zu Click & Collect und Click & Meet zeigen sich die befragten Nutzer und Nutzerinnen vor allem von dem innovativen Gedanken des Live Shoppings überzeugt (36 Prozent). Auch wird der Service als ähnlich bequem wie Click & Collect und genauso zielführend wie Click & Meet wahrgenommen. Deutlich schlechter schneidet Live Shopping bei den Befragten in puncto Notwendigkeit und Nützlichkeit ab. Auffällig: Im Vergleich am nützlichsten wird in der aktuellen Situation Click & Collect bewertet.

Zukunftspotenzial vor allem bei Jüngeren

26 Prozent der Befragten, denen Live Shopping ein Begriff ist, können sich aktuell vorstellen, Liveangebote auch nach der Coronakrise zu nutzen. Deutlich wahrscheinlicher ist das unter jüngeren Konsumenten und Konsumentinnen: Für 41 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, die schon einmal live gekauft haben oder den Service kennen, birgt Live Shopping Zukunftspotenzial. Aber: Altersübergreifend geben 47 Prozent der Nutzer und Nutzerinnen an, dass es unwahrscheinlich sei, dass sie nach der Krise weiter live shoppen. Foto: IFH Köln

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