Äußerst positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Leifheit AG

Wie die Leifheit AG nun vermeldet, verzeichnete sie im ersten Halbjahr 2020 eine äußerst positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

Wie die Leifheit AG nun vermeldet, verzeichnete sie im ersten Halbjahr 2020 eine äußerst positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Nach finalen Zahlen erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten sechs Monaten 2020 ein EBIT von 8,8 Millionen Euro und konnte damit das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant um 75,7 Prozent steigern (Vorjahr: 5,0 Millionen Euro).

Das Ergebniswachstum im ersten Halbjahr basiert im Wesentlichen auf der konsequenten Umsetzung der Scaling up Success Wachstumsstrategie. Zum Unternehmenserfolg trug im ersten Halbjahr der deutlich erhöhte Konzernumsatz bei, der sich gegenüber dem Vorjahreswert um 7,3 Prozent auf 130,4 Millionen Euro erhöhte. Gleichzeitig verbesserte der Leifheit-Konzern die Bruttomarge von 42,8 auf 44,1 Prozent, was in Kombination mit einem strikten Kostenmanagement zu einem überproportionalen Ergebniswachstum führte. Nach Abzug der Steuern ergab sich für das erste Halbjahr ein Periodenergebnis in Höhe von 6,0 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro) sowie ein Ergebnis je Aktie von 0,63 Euro (Vorjahr: 0,32 Euro).

Henner Rinsche, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG, kommentiert: „Die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie zahlt sich aus. Indem wir verstärkt in Verbraucherwerbung investieren, die Kosten im Konzern weiter senken und auf einen margenstärkeren Produktmix setzen, wollen wir Leifheit auf einen nachhaltigen Erfolgskurs führen. Nach der erfolgreichen TV-Offensive zu Jahresbeginn hat der Shutdown im März und April unser Geschäft durch die Schließung wichtiger Absatzkanäle kurzzeitig beeinträchtigt. Seit deren Wiedereröffnung konnten wir in den Monaten Mai und Juni wieder einen deutlichen Anstieg der Absatzzahlen verzeichnen."

Im Heimatmarkt Deutschland erzielte der Leifheit-Konzern im ersten Halbjahr einen Umsatz in Höhe von 53,6 Millionen Euro (Vorjahr: 54,3 Millionen Euro). Der leichte Umsatzrückgang ist zum Großteil durch die Schließung wichtiger Absatzkanäle während des Coronavirus-Lockdowns bedingt, der im März und April in Deutschland zu zweistelligen Umsatzverlusten führte. Auf die Regionen bezogen konnte das Unternehmen insbesondere in den zentral Europäischen Märkten und in einigen Zielmärkten Ost Europas sowie den USA ein deutliches Umsatzwachstum erzielen. Im ersten Halbjahr nahmen damit die Auslandsumsätze signifikant um 9,6 Millionen Euro auf 76,8 Millionen Euro zu (Vorjahr: 67,2 Millionen Euro). In Zentral Europa summierten sich die Umsätze in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 auf 55,3 Millionen Euro (Vorjahr: 47,6 Millionen Euro) und wuchsen damit deutlich um 16,0 Prozent. Besonders in der Schweiz und den Niederlanden gelang es dem Leifheit-Konzern, seine Distribution weiter ausbauen. Auch in Ost Europa konnte der Konzern zulegen, der Umsatz erhöhte sich um 7,5 Prozent auf 16,5 Millionen Euro (Vorjahr: 15,3 Millionen Euro). Besonders in Rumänien und Polen führte TV-Werbung zu einem Umsatzanstieg von 47,9 Prozent bzw. 31,9 Prozent. Außerhalb Europas verlief das erste Halbjahr 2020 mit Umsatzerlösen in Höhe von 5,0 Millionen Euro (Vorjahr: 4,3 Millionen Euro) ebenfalls positiv. Das Wachstum wurde insbesondere von der sehr guten Entwicklung in den USA getrieben, wo der Konzern ein Umsatzplus von 84,0 Prozent verzeichnete.

Im umsatzstärksten Segment Household, in dem Produkte der Marke Leifheit vertrieben werden, erzielte der Leifheit-Konzern in den ersten sechs Monaten 2020 ein deutliches Umsatzwachstum von 7,9 Prozent. Der Umsatz belief sich auf 105,8 Millionen Euro nach 98,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies ist insbesondere auf die Anfang des Jahres begonnene TV-Kampagne zurückzuführen. In der Produktkategorie Reinigen konnte Leifheit ein Umsatzplus von 11,5 Prozent erzielen. Hier kommen zum einen die verstärkten Marketingaktivitäten und zum anderen das erhöhte Hygienebedürfnis der Bevölkerung im Zuge der COVID-19-Pandemie zum Tragen. Gleichzeitig konnten auch die Kategorien Küche und Wäschepflege mit einem Anstieg von 13,6 Prozent bzw. 3,8 Prozent zulegen.

Im bedeutend kleineren Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle erzielte der Konzern ein signifikantes Umsatzwachstum von 21,7 Prozent auf 11,4 Millionen Euro (Vorjahr: 9,4 Millionen Euro). Zu dieser erfreulichen Entwicklung hat insbesondere die Kategorie Soehnle Medical beigetragen sowie die Soehnle Luftreiniger, die die Luft von Allergenen befreien sowie Viren und Bakterien bekämpfen und somit in Zeiten der Pandemie ebenfalls verstärkt von Kunden nachgefragt wurden.

Das Segment Private Label, das hauptsächlich Handelsmarken durch die französischen Tochtergesellschaften Birambeau und Herby vertreibt, entwickelte sich im Betrachtungszeitraum weiterhin rückläufig. Die Umsätze gingen um 6,6 Prozent auf 13,2 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 14,1 Millionen Euro). Ausschlaggebend dafür waren die starken Einschränkungen des Handels während des Coronavirus-Lockdowns in Frankreich. Diese fielen deutlich strikter aus als in anderen Absatzmärkten.

CEO Henner Rinsche blickt optimistisch auf das zweite Halbjahr: „Wir haben in den kommenden Monaten viel vor. Allem voran werden wir unsere zu Jahresbeginn eingeleitete Werbeoffensive fortsetzen. Weitere TV-Kampagnen werden das Wischmop-Set CLEAN TWIST Ergo sowie den von Haus & Garten Test mit der Note "sehr gut" ausgezeichneten Wäscheständer Pegasus in den Fokus der Verbraucher rücken. Zudem starten wir Ende August unter dem Claim "Auf's Gramm genau lecker" die bislang größte Print-Kampagne für die Marke Soehnle. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die mit dem Testurteil "sehr gut" ausgezeichnete Soehnle Küchenwaage Page Profi 300. Diese werden wir in reichweitenstarken Hochglanztiteln bewerben. Ein Großteil der für das Jahr 2020 geplanten Marketinginvestitionen wird dabei in das dritte Quartal fallen."

Im Zuge der Erstellung des Halbjahresabschlusses hatte der Vorstand bereits auf Basis vorläufiger Halbjahreszahlen seine Prognose aktualisiert und geht nun für das Geschäftsjahr 2020 von einem Wachstum der Konzernumsätze von 7 bis 9 Prozent sowie einem Konzern-EBIT von 12 bis 15 Millionen Euro aus. Insgesamt basiert die Prognose auf der Annahme, dass es nicht zu erneuten wesentlichen Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie in den für den Leifheit-Konzern relevanten Märkten und Handelskanälen kommt. Foto: Leifheit

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