Umsatz und Ergebnis gesteigert

Villeroy & Boch

Der Villeroy & Boch-Konzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozent auf 201,2 Millionen Euro gesteigert.

Der Villeroy & Boch Konzern gab seinen Zwischenbericht zum 1. Quartal 2017 bekannt. So konnte der Konzern seine Wachstums- und Ergebnisziele aufgrund der positiven Auftragslage für das Gesamtjahr 2017 bestätigen.

Der Villeroy & Boch-Konzern hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 1,4 Prozent auf 201,2 Millionen Euro gesteigert.

Im deutschen Heimatmarkt kletterte der Umsatz um 1,4 Millionen Euro beziehungsweise 2,3 Prozent auf 62,0 Millionen Euro. Mit 139,2 Millionen Euro lag der Auslandsumsatz um 1,0 Prozent über dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31. März 2017 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar des laufenden Jahres deutlich um 20,1 Millionen Euro auf 94,0 Millionen Euro. Hiervon entfielen 79,0 Millionen Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 15,0 Millionen Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um 5,0 Prozent auf 10,5 Millionen Euro. Grund hierfür war vor allem die starke Umsatzentwicklung im Bereich Bad und Wellness.

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im ersten Quartal 2017 einen Umsatz in Höhe von 138,4 Millionen Euro und übertraf das Vorjahr damit um 7,1 Prozent.

In Deutschland konnte der Umsatz im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres um 8,6 Prozent auf 43,2 Millionen Euro gesteigert werden. Weitere wesentliche Umsatzzuwächse wurden in Norwegen (+22,4 Prozent), Finnland (+15,8 Prozent), den Niederlanden (+8,7 Prozent) und Großbritannien (+7,3 Prozent) erzielt. Das herausragende Umsatzplus von 60,7 Prozent in China ist unter anderem auf die große Nachfrage nach ViClean-Dusch-WCs zurückzuführen. Rückläufig entwickelte sich der Umsatz in Frankreich (-2,8 Prozent).

Der Unternehmensbereich Tischkultur erreichte im ersten Quartal 2017 Umsatzerlöse in Höhe von 62,8 Millionen Euro und lag damit 9,3 Prozent unter dem Vorjahr. Beeinflusst wurde die Umsatzentwicklung von der bereits im Jahr 2016 eingeleiteten Strategie, den Fokus besonders auf margenstärkere Handelskanäle zu legen, um die Umsatzqualität langfristig zu erhöhen. 

In Deutschland wurden Umsätze in Höhe von 18,8 Millionen Euro erzielt (-9,9 Prozent). Rückläufig entwickelten sich die Umsätze auch in den USA (-10,8 Prozent) und Frankreich (-8,8 Prozent). Dagegen konnte in Großbritannien währungsbereinigt ein Plus von 4,6 Prozent verzeichnet werden – nominal lag der Umsatz aufgrund des Kursverfalls des Britischen Pfund jedoch 6,0 Prozent unter dem Vorjahr. Umsatzsteigerungen wurden vor allem in China (+12,6 Prozent) und Polen (+11,6 Prozent) verbucht.

Im ersten Quartal 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern 3,0 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 2,4 Millionen Euro). Rund drei Viertel des Investitionsvolumens entfielen auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness, wo vor allem in neue Anlagen für den Produktionsstandort Mettlach sowie in die Optimierung des Logistikzentrums in Losheim investiert wurde. Im Unternehmensbereich Tischkultur flossen die Investitionen überwiegend in neue Werkzeuge für die Produktion.

Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen unter anderem aufgrund der positiven Auftragslage weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um 3 bis 5 Prozent aus. Für das EBIT wird eine Verbesserung von 5 bis 10 Prozent erwartet.

 

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