Konzernumsatz verbessert operatives Ergebnis

Villeroy & Boch

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz auf konstanter Kursbasis, bewertet zu Kursen des Vorjahres, um 1,7 Prozent gesteigert.

Wie der Villeroy & Boch-Konzern nun bekannt gab, konnte der Konzern seinen Umsatz auf konstanter Kursbasis, bewertet zu Kursen des Vorjahres, um 1,7 Prozent steigern. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 1,8 Millionen Euro beziehungsweise 8,0 Prozent auf 24,4 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz auf konstanter Kursbasis, bewertet zu Kursen des Vorjahres, um 1,7 Prozent gesteigert. Nominal wuchs der Umsatz um 1,4 Prozent auf 602,7 Millionen Euro. Während der Umsatz in Deutschland mit 175,6 Millionen Euro leicht unter Vorjahresniveau lag (-0,7 Prozent), stieg er im Ausland um 2,2 Prozent auf 427,1 Millionen Euro. Der Auftragsbestand zum 30. September 2017 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar 2017 deutlich um 46,0 Millionen Euro auf 119,9 Millionen Euro. Dabei erreichte der Auftragsbestand im Unternehmensbereich Bad und Wellness mit 102,9 Millionen Euro erneut ein Rekordniveau. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 1,8 Millionen Euro beziehungsweise 8,0 Prozent auf 24,4 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der aus dem Immobilienprojekt in Gustavsberg (Schweden) realisierten Sondererträge in Höhe von 0,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Millionen Euro) betrug das EBIT insgesamt 24,5 Millionen Euro (Vorjahr: 23,8 Millionen Euro).

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness steigerte seinen Umsatz in den ersten drei Quartalen 2017 um 5,6 Prozent auf 417,6 Millionen Euro. Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 6,0 Prozent; wesentliche negative Währungseinflüsse resultierten aus den Entwicklungen des Britischen Pfunds und der Schwedischen Krone. Im deutschen Heimatmarkt setzte sich das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre unter anderem aufgrund der großen Nachfrage nach Badmöbeln fort (+2,6 Prozent). Zum herausragenden Umsatzplus in China (+52,7 Prozent) trugen wachsende Absätze in allen Produktfeldern bei. In den Golfstaaten stieg der Umsatz dank des Projektgeschäfts mit Hotels und Restaurants um 46,1 Prozent. Weitere signifikante Umsatzsteigerungen wurden in Norwegen (+13,3 Prozent) und Finnland (+12,0 Prozent) erzielt. Rückläufig entwickelten sich die Umsätze hingegen in Frankreich (-5,6 Prozent) und währungsbedingt in Großbritannien (-8,4 Prozent), wo auf konstanter Kursbasis jedoch eine Umsatzsteigerung um 0,9 Prozent erreicht wurde.

Der Unternehmensbereich Tischkultur erzielte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres einen Umsatz in Höhe von 185,1 Millionen Euro und lag damit 7,1 Prozent unter dem Vorjahr. Auf konstanter Kursbasis verringerte sich der Umsatz um 6,7 Prozent; wesentliche negative Währungseinflüsse resultierten vor allem aus der Entwicklung des Britischen Pfunds. Beeinflusst wurde die Umsatzentwicklung im Unternehmensbereich Tischkultur unter anderem vom fortgesetzten Kurs, den Fokus besonders auf margenstärkere Handelskanäle zu legen und zurückhaltender mit Rabattierungen umzugehen. Damit einhergehende Umsatzrückgänge wirkten sich dank erhöhter Margen jedoch nur unterproportional auf das Ergebnis aus. In den europäischen Kernmärkten ergaben sich rückläufige Umsatzentwicklungen vor allem in Deutschland (-7,8 Prozent) und Frankreich (-4,0 Prozent). In Großbritannien verringerte sich der Umsatz aufgrund der Pfund-Schwäche nominal um 6,8 Prozent, wohingegen er währungsbereinigt um 1,8 Prozent gestiegen ist. In den USA war ein Umsatzrückgang von 7,2 Prozent zu verzeichnen. Positiv entwickelten sich die Umsätze vor allem in Südkorea (+52,5 Prozent) und den Golfstaaten (+10,9 Prozent).

In den ersten drei Quartalen 2017 hat der Villeroy & Boch-Konzern 15,9 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 12,9 Millionen Euro). Mit 12,4 Millionen Euro flossen drei Viertel des Investitionsvolumens in den Unternehmensbereich Bad und Wellness. In beiden Unternehmensbereichen wurde vor allem in neue Produktionsanlagen sowie die Optimierung der Logistikzentren in Merzig und Losheim investiert.

Für das Gesamtjahr geht der Villeroy & Boch-Konzern von einer Steigerung des Konzernumsatzes am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 2 bis 3 Prozent aus. Beim Ergebnis wird weiterhin ein Zuwachs von 5 bis 10 Prozent erwartet, wobei eine Steigerung im oberen Bereich dieses Korridors anvisiert wird. Foto: Villeroy & Boch

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