Wertigkeit steht hoch im Kurs

CADEAUX Leipzig

Individuelle Produkte statt Massenware: Vor diesem Hintergrund erweitert die CADEAUX Leipzig im Herbst 2018 ihr Portfolio um den Bereich „Manufakturen“.

Individuelle Produkte statt Massenware: Vor diesem Hintergrund erweitert die CADEAUX Leipzig im Herbst 2018 ihr Portfolio um den Bereich „Manufakturen“. Aussteller sind Firmen, die in Deutschland Konsumgüter oder Lebensmittel in Kleinserien und mit einem hohen Anteil an Handarbeit fertigen.

Im Zeitalter der Globalisierung verlangt der Kunde immer stärker nach regionalen und authentischen Erzeugnissen, die in Herstellung und Qualität transparent sind.

„Mehr denn je gilt ‚Made in Germany‘ heute als Garant für Qualität und Vertrauen“, erläutert Andreas Zachlod, Projektdirektor der CADEAUX Leipzig. „Mit dem neuen Ausstellungsbereich bekommen Manufakturen die Möglichkeit, die Wertigkeit ihrer Erzeugnisse nach außen zu tragen und Geschäftskontakte zum Fachhandel anzubahnen. Der einheitliche Auftritt unter der Dachmarke ‚ Manufakturen‘ trägt dazu bei, dass die meist kleineren Firmen mit ihren Produkten die ungeteilte Aufmerksamkeit der Fachbesucher erfahren.“

Unterstützt vom Verband Deutsche Manufakturen e.V. als ideellem Träger, werden sich zur Premiere des neuen Ausstellungsbereichs rund 20 Firmen präsentieren. Dazu gehören Hersteller aus den Segmenten Raum & Textiles, Küche & Genuss, Papeterie & Spielen, Bad & Wellness sowie Fashion & Accessoires. Zudem stellen auf der parallelen MIDORA Manufakturen aus der Uhren- und Schmuckbranche aus.

Sonderschauen und Aktionen begleiten das neue Areal. So sind in einer Ausstellung die „Manufaktur-Produkte des Jahres“ zu erleben – eine Auszeichnung, die der Deutsche Manufakturen e.V. für besonders spektakuläre, innovative oder wertige Produkte vergibt. Das können sowohl Neuentwicklungen als auch wiederbelebte Traditionen sein. Ebenso wird die vom Verband gekrönte „Manufaktur des Jahres“ vorgestellt. Schauvorführungen sowie eine Mitgliederversammlung des Deutsche Manufakturen e.V. runden das Areal ab.

Für Unternehmen, die im Bereich „Manufakturen“ ausstellen möchten, gelten die vom Verband definierten Kriterien. „Die Firma muss inhabergeführt sein, eine eigene Produktion mit mindestens 50 Prozent Handarbeit in Deutschland realisieren und zwischen fünf und 200 Mitarbeitern beschäftigen“, erläutert Wigmar Bressel, Vorsitzender des Deutsche Manufakturen e.V. „Weitere Kriterien sind die Wesentlichkeit der Produkte sowie die Ausbildung von Nachwuchs oder Umschülern.“ Wichtig sei zudem eine serielle Fertigung mit verschiedenen Gewerken, was die Manufaktur vom reinen Kunsthandwerk abgrenze. Zudem solle Nachhaltigkeit und Wertigkeit gewährleistet sein – wobei es ausdrücklich nicht um Luxusgüter gehe, betont Wigmar Bressel. „Manufakturen stellen in traditioneller Handwerkskunst Qualitätsprodukte her, die dem täglichen Gebrauch dienen.“

Insgesamt sind derzeit in Deutschland rund 650 Firmen ansässig, die diesen Kriterien gerecht werden. Die Bandbreite der Erzeugnisse erstreckt sich dabei von Porzellan- und Glaswaren, Silberbesteck oder Kupfergeschirr über maßgefertigte Mode, feine Lederwaren und Uhren bis hin zu Obstbränden, Leuchten oder Rasierpinseln.

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